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Gute Strategie, schlechte Umsetzung? Wie OKR die Lücke schließen

  • 17. Jan.
  • 3 Min. Lesezeit

Strategie beschlossen – und nach drei Monaten spricht niemand mehr darüber?


Dann könnten OKR – Objectives und Key Results – genau das richtige Instrument für euch sein.



🎯 Was sind OKR und warum sind sie sinnvoll?


OKR stehen für Objectives und Key Results.


Dabei handelt es sich um eine agile Methode zur Strategieumsetzung, die unter anderem bei Google erfolgreich eingesetzt wird.

OKR verbindet Top-down- und Bottom-up-Ansätze und schafft so eine gemeinsame Ausrichtung innerhalb der Organisation.


Das Top-Management gibt dabei in der Regel die strategische Richtung vor, während die konkrete Ausgestaltung und Umsetzung in den Teams erfolgt.

Das führt zu höherem Engagement, stärkerer Identifikation mit den Zielen und einer besseren Ausrichtung der Mitarbeitenden.

Zudem sorgt der OKR-Prozess für ein hohes Maß an Transparenz im gesamten Unternehmen und erhöht dadurch die persönliche und teambezogene Verbindlichkeit gegenüber den Zielen.


Objectives beantworten die Frage: Was soll erreicht werden?

Key Results beschreiben: Wie wird gemessen, ob das Objective erreicht wurde?


Objectives definieren das angestrebte Ziel, während die Key Results die messbaren Schlüsselergebnisse darstellen, die zur Zielerreichung notwendig sind.


Alle Key Results müssen eindeutig messbar sein und dürfen keinen Interpretationsspielraum lassen, ob sie erreicht wurden oder nicht.

Sind alle Key Results erfüllt, gilt das Objective als erreicht. Ist dies nicht der Fall, fehlen entweder relevante Key Results oder sie sind unzureichend definiert.

Ein Beispiel für ein OKR wie folgt:


Objective:

Bis zum 31.03.2026 wird ein Umsatz von 100.000 EUR erreicht.


Key Results:

  1. Bis zum 31.01.2026 werden 10 neue Kund:innen akquiriert.

  2. Der durchschnittliche monatliche Umsatz pro Kund:in beträgt 5.000 EUR.

  3. Bis zum 31.03.2026 geht keine einzige Kund:in verloren.

🧭 Auf welchen Prinzipien basieren OKR?


  • Transparenz

    OKRs sind für alle Mitarbeitenden einsehbar. Dadurch werden sowohl die Unternehmensziele als auch die Ziele von Führungskräften, Teams und einzelnen Mitarbeitenden transparent gemacht.

    Der Fortschritt ist jederzeit messbar und sichtbar, was teamübergreifende Abstimmung und klare Verantwortlichkeiten fördert. Abhängigkeiten können frühzeitig erkannt und geklärt werden. Mitarbeitende verstehen das „Warum“ hinter ihren Aufgaben und erkennen, wie ihre Arbeit zum Gesamterfolg der Organisation beiträgt.


  • Fokus

    In jedem OKR-Zyklus wird bewusst festgelegt, welche Ziele aktuell die höchste Priorität haben. Pro Ebene, Team oder Person sollten daher nicht mehr als drei bis fünf Objectives definiert werden. Auch die Anzahl der Key Results pro Objective sollte maximal fünf betragen, um den Fokus zu wahren.


  • Balance zwischen Top-down und Bottom-up

    Um den OKR-Prozess agil und wirksam zu gestalten, werden rund 50 % der Objectives Bottom-up aus der Organisation heraus entwickelt. So entsteht echte Beteiligung statt reiner Vorgaben.


  • Nach den Sternen greifen

    Um ambitionierte Ziele zu ermöglichen, werden OKRs in der Regel nicht direkt mit Vergütungssystemen verknüpft.

    Zudem wird zwischen verbindlichen und erstrebenswerten (ambitionierten) OKRs unterschieden: Während verbindliche OKRs zu 100 % erreicht werden müssen, dienen ambitionierte OKRs als Orientierung an einem hohen Zielniveau – jeder Fortschritt zählt.

🛠️ Welche Voraussetzungen braucht eine erfolgreiche Implementierung?


Damit OKR wirksam eingeführt werden können, müssen zunächst die richtigen Rahmenbedingungen geschaffen werden. Ein schrittweiser Ansatz hat sich dabei besonders bewährt.


  1. Geschäftsführung muss voll dahinterstehen

    Die Geschäftsführung muss den OKR-Prozess und die damit verbundene Kultur aktiv mittragen und als sinnvolles Führungsinstrument verstehen. Ohne dieses Commitment ist eine nachhaltige Umsetzung kaum möglich.


  1. Schrittweise Einführung

    Bevor OKRs auf alle Mitarbeitenden ausgerollt werden, muss eine Kultur der Transparenz etabliert sein. In der Praxis bewährt es sich, OKR zunächst auf Führungsebene einzuführen und anschließend schrittweise bis auf Teamebene auszurollen. Es ist durchaus üblich, dass es drei bis vier Quartale dauert, bis das System stabil und wirksam etabliert ist.


  2. Klare Verantwortlichkeiten für OKR

    Von Beginn an braucht es Verantwortliche, die Teams und Mitarbeitende im OKR-Prozess begleiten.

    Dazu gehören kontinuierliches Coaching, das gemeinsame Lernen sowie die laufende Anpassung des Frameworks an die spezifischen Bedürfnisse des Unternehmens.


🚀 Wie können wir euch bei der OKR-Einführung unterstützen?


Kommt gerne auf uns zu – wir begleiten euch von der Idee bis zur erfolgreichen Umsetzung.

Wir zeigen euch …


  • ... wie OKR im Detail funktionieren

  • ... welche typischen Fallstricke es bei der Implementierung gibt

  • ... welche Voraussetzungen im Unternehmen geschaffen werden müssen

  • ... wie eine sinnvolle Pilotierung von OKR aussehen kann

  • ... und wie wir euch nachhaltig bei der erfolgreichen Umsetzung begleiten









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